Der menschliche Körper besteht zu 40 Prozent aus Muskeln, Sehnen und Bändern. Die Muskulatur bewegt und stützt das Skelett, über die Sehnen läuft die Kraftübertragung. Solange unsere Muskulatur, Sehnen und Bänder ihre natürliche Beweglichkeit besitzen, verspüren wir keine Schmerzen.
Erst wenn die natürliche Haltung und Geschmeidigkeit des Körpers verändert wird und lange andauernde, unnatürliche Haltungs- und Bewegungsmuster entstehen, reagiert unser Körper: Zuerst mit Unwohlsein (in Japan sagt man: halbkrank), dann mit Schmerz. Die Muskulatur wird immer härter und unbeweglicher. Werden diese Dauerkontraktionen, Verspannungen, Verklebungen und Ablagerungen in der Muskulatur und im Bindegewebe nicht gelöst, entstehen chronische Schmerzen, die sich oft über Wochen, Monate oder sogar Jahre hinziehen.